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An der Hochschule Darmstadt (h_da) studieren derzeit rund 16.000 Studenten der verschiedensten Fachgebiete. Von Maschinenbau über Wirtschaftsinformatik, BWL bis hin zu den kreativen Studiengängen wie Media System Design oder Industrie-/Kommunikationsdesign. Gegründet wurde die Hochschule Darmstadt 1971, jedoch reichen ihre Wurzeln noch um einiges in die Vergangenheit zurück. Die „ersten Wurzeln“ gingen auf die Landesbaugewerkschule Darmstadt zurück, die schon zum Wintersemester 1870/71 Studenten in ihren heiligen Hallen begrüßte. Gerade im kreativen Bereich nimmt die Hochschule Darmstadt einen der vorderen Plätze im Ranking der deutschen Fachhochschulen ein. Die Mathildenhöhe ist eine Institution auf dem Gebiet der Fotografie und der Gestaltung in Deutschland. Hervorgegangen aus der Werkkunstschule von 1907, steht der Fachbereich als einer der traditionsreichsten Fachbereiche in der Liste der verschiedenen Studienmöglichkeiten hier in Darmstadt. Auch wenn das Ansehen in den letzten Jahren ein wenig gelitten hat durch die Sparmaßnahmen der Landes- und Bundesregierung, so zeichnet sich ab das der Ruf um Einiges aufgewertet worden ist. Beleg für diese Aufwertung in den letzten Jahren ist die Reportage in der PAGE Ausgabe 12/2003 über die FHD. Ohne Frage ist die h_da eine der besten deutschen Fachhochschulen in Deutschland. Unter Anleitung wird den Studenten ein breites Spektrum an designtechnischen Studienmöglichkeiten geboten. Vor allem am Campus Dieburg wurde sehr viel Geld in neueste Technik und Personal investiert. Geld das in verstärktem Maße aus der Industrie kommt. Durch die Einsparungen die die Landesregierung den Universitäten und Fachhochschulen auferlegt hat, sah man sich gezwungen in der Industrie auf Sponsorensuche zu gehen. Dieses Konzept aus Fördermitteln des Landes und Sponsoren geht auf. Die Industrie braucht gut ausgebildete Hochschulabsolventen, und die Studenten brauchen gute Ausbildungsmöglichkeiten. Somit ist beiden Parteien gedient. Das dieses Modell nichts Neues ist sieht man, wenn man einen Blick über den großen Teich wirft. In den USA ist es fast schon Normalität das die Industrie ein fester Partner der Universitäten ist. Ein Paradebeispiel hierfür ist das Massachusetts Institute of Technology in Boston. Am M.I.T. wird diese Art der Finanzierung schon seit Jahren betrieben. Besonders das Media Lab das sich zum größten Teil aus Sponsorengeldern trägt, zeigt, wie es möglich ist eine für beide Seiten nützliche Kooperation zwischen Industrie und Universität zu etablieren. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht, damit nicht nur in Darmstadt sondern auch im Rest des Landes ein qualifiziertes Studium weiterhin möglich ist. |